Du hast Therapien gemacht. Du warst bei Heilern. Du hast geräuchert, Familienstellen gemacht, Yoga, vielleicht sogar Tantra. Und trotzdem: das Gefühl bleibt. Die Traurigkeit kommt wieder. Die Muster wiederholen sich. Du fragst dich, ob du einfach so bist – und ob das immer so bleiben wird.
Ich kenne das und ich war lange genau dort.
Heute arbeite ich als Betschwester. Ich bete Blockaden, Beschwerden und Geister weg. Und ich möchte dir erklären, warum Blockaden lösen oft so schwer ist – und was mir wirklich geholfen hat.
Warum Blockaden sich anhäufen – statt aufzulösen
Was kaum jemand auf dem Schirm hat: Wir tragen oft nicht nur unsere eigenen Lasten. Es gibt viele verstorbene Seelen, die nicht heimgegangen sind. Manche haben den Tod nicht begriffen. Manche stecken in Schuldgefühlen fest. Manche sind einfach stur – sie hatten ein Familienunternehmen und meinen, sie können noch nicht gehen.
Diese Seelen heften sich an Lebende. Und besonders gerne an Menschen, die einen ähnlichen Schmerz kennen.
Stell dir vor: Du hast als Kind ein Verlassenheitstrauma erlebt. Dein Papa ist gegangen, oder deine Mama hat dich nachts nicht gehört. Das ist echter Schmerz – und der verdient Raum.
Aber dann kommen Seelen dazu, die denselben Schmerz kennen. Die sich an dich heften. Und plötzlich trägst du nicht nur deinen Schmerz, sondern auch ihren. Jeden Samstag bist du einsam. Immer wenn die Sonne scheint, wirst du traurig. Und es wird mehr, nicht weniger.
Das ist der Grund, warum Blockaden lösen so oft nicht funktioniert – nicht weil du es falsch machst, sondern weil du die eigentliche Ursache noch nicht angeschaut hast.
Was passiert, wenn wir Methode auf Methode häufen
Ich erkläre das immer gerne so: Stell dir einen Schrebergarten vor. In einer Ecke wächst nichts. Du gehst zu einem Heiler – der macht ein bisschen WuWu. Dann zu einer Hexe – die macht Wawa. Dann zum Gartenarchitekten – der legt Wege an.
Am Ende hast du einen Garten, in dem immer noch nichts wächst. Aber jetzt liegt da noch WuWu, Wawa und ein paar Pflastersteine obendrauf.
Ich sage das nicht, um irgendjemanden zu verurteilen. Ich habe selbst alles gemacht, was es gibt. Und ich habe lange nicht zugeben wollen, dass es nicht hilft – weil ich so viel investiert hatte.
Aber die Wahrheit ist: Wenn die Ursache nicht angeschaut wird, löst keine Methode die Blockaden wirklich auf. Schlimmer noch – manche Integrationsverfahren knoten die Seelen noch fester an uns ran. Oder holen überhaupt erst dunkle Energien oder Geister zu uns. Bei vielen spirituellen Praktiken werden Portale geöffnet, durch die nicht nur Gutes kommen kann.
Was Beten damit zu tun hat
Hier kommt der Teil, der vielleicht ungewohnt klingt.
Beten – echtes Beten, an Gott gerichtet – ist der effektivste Weg, den ich kenne, um festsitzende Seelen heimzuschicken. Nicht ins Licht schicken (da bleibt die Verbindung bestehen). Nicht wegräuchern (dann stehen sie zwei Häuser weiter und warten). Sondern wirklich nach Hause zu Gott bringen.
Wenn ich für eine Seele bete, bitte ich Gott sie zu sich zu holen. Die Seele kommt heim, in seine Herrlichkeit. Und derjenige, der diese Last getragen hat, kann aufatmen.
Das ist eine Win-Win-Situation. Mir geht es besser. Der Seele geht es besser. Und Gott hat es gemacht – ich habe ihn nur darum gebeten.
Seit ich bete, erlebe ich täglich kleine oder größere Wunder. Menschen, die nach einem Gebet durchatmen und sagen: „Oh, es ist so leichter. Es ist so wunderschön.“ Und das bleibt. Das ist das Allerschönste.
Was das für dich bedeuten kann
Wenn du das Gefühl hast, du hast alles versucht und nichts hat wirklich geholfen – oder ist sogar schlimmer geworden: dann könnte es sein, dass du nicht nur deine eigenen Blockaden trägst.
Das bedeutet nicht, dass deine Therapien oder deine Arbeit an dir sinnlos waren. Es bedeutet, dass es vielleicht noch eine Ebene gibt, die bisher nicht angeschaut wurde.
Beten ist kein Ersatz für alles andere. Aber es ist ein Weg, der in meiner Erfahrung nachhaltig wirkt – weil er nicht nur Schichten obendrauf legt, sondern wirklich an die Wurzel geht.
Du möchtest mehr wissen?
Ich bin Barbara, Betenschwester aus dem Allgäu. Auf meiner Website geister-frei.de findest du mehr über meine Arbeit.
Du kannst mir eine Mail schreiben oder – ganz oldschool – montags zwischen 19 und 21 Uhr und freitags zwischen 9 und 11 Uhr zur Sprechstunde anrufen.
Und wenn du lieber erst mal reinschauen möchtest: Auf meinem YouTube-Kanal teile ich regelmäßig Erfahrungen, Erklärungen und Einblicke in meine Arbeit.


