Du bist schon tot!

Eerie ghostly figure holding a lantern in a misty field, perfect for Halloween themes.

Du bist schon tot!

Das rief ich einer Freundin zu, die mir sagte, dass sie sich seltsam fühlt und dass sie vielleicht sterben möchte. Und ich rief spontan: ICH SEGNE DICH, DU BIST SCHON TOT!
Und besagte Freundin sagte: Ja, vielleicht hast du recht…
Ich: Dich meine ich doch gar nicht!
Und nein, ich meinte die Seele eines Verstorbenen, die bei meiner Freundin war und ihr die Laune gründlich verhagelt hatte mit den traurigen Gedanken und Gefühlen. Ein Gebet und die Seele fand ihren Weg nach Hause und meine Freundin fühlte sich wieder fröhlich und entspannt.
Und ja, die Sensitiven unter uns fühlen die Gefühle der Verstorbenen oder wir denken ihre Gedanken (die dann immer die gleichen sind und häufig ist es ein dumpfes „ich will sterben, ich will sterben, ich will sterben….).

Was ist da los?

Häufig wissen sie nicht, dass sie verstorben sind. Sie sind noch im Schock, weil der Tod so plötzlich kam. Und wenn sie es wissen, dann haben sie häufig das Gefühl, dass sie sich noch um Haus und Hof kümmern müssen und dass sie noch wichtige Aufgaben haben. Oder sie warten noch auf jemanden oder suchen ihr Kind, oder sie fühlen sich so schuldig, weil etwas ungesagt, unerledigt blieb oder weil sie sich das Leben genommen haben… Es gibt so viele Möglichkeiten und Gründe warum Verstorbene noch bei uns oder unseren Tieren oder Wohnräumen sind. Eines haben sie aber gemeinsam: Sie sind eben nicht am richtigen Platz. Und sie leiden darunter und wir leiden mit ihnen und wissen nicht was los ist.

Und damit geht es ihnen schlecht und damit geht es auch uns nicht gut. Wir fühlen uns zerrissen, oder wir fühlen eine tiefe Traurigkeit oder wir fühlen uns mal so und mal so. Und es ist nicht leicht zu unterscheiden ob die Gefühle nun unsere sind oder eben nicht. Vor allem wenn wir diese Seelen vielleicht schon Jahre- oder Jahrzehntelang bei uns haben.

Im Gegensatz zu Räuchern oder Schamanismus werden die Verstorbenen mit den Gebeten nicht irgendwohin „gebannt“ (die Armen), sondern sie werden an die Hand genommen und wir beten gemeinsam. Dann stehen sie nicht am nächsten Tag wieder an der Tür, sondern sind „endlich angekommen“. Das ist dann auch für uns deutlich spürbar. In Leichtigkeit, Freude und Ruhe.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen