Angsthund oder verstörtes Tier – was wirklich dahinter stecken kann

Du hast einen Angsthund. Oder eine Kuh, die ihr Kalb nicht annimmt. Oder ein Tier, das einfach nicht zur Ruhe kommt – obwohl du schon alles versucht hast. Der Tierarzt findet nichts. Die Tierkommunikation kommt nicht ran.

Ich bin Barbara, und ich möchte dir heute etwas erzählen, das vielleicht ungewöhnlich klingt – aber in meiner Erfahrung einen echten Unterschied machen kann.


Warum manche Tiere nicht zur Ruhe kommen

Wir kennen das alle: Ein Hund aus dem Tierschutz, vielleicht sogar aus Rumänien, der einfach nicht ankommt. Der zittert, sich duckt, nicht vertraut. Wir nennen das Angsthund – und ja, oft steckt eine schwierige Geschichte dahinter.

Aber manchmal ist da noch etwas anderes.

In meiner Arbeit als Betenschwester bin ich immer wieder auf etwas gestoßen, das ich so nicht erwartet hatte: Tiere können ähnlich wie Menschen verstorbene Seelen bei sich tragen. Eine Kuh, die ihr Kalb nicht annehmen will – kann es sein, dass sie verstorbene Kälbchen bei sich hat und deshalb blockiert ist? Ein Hund, der sich trotz aller Liebe nicht beruhigt – könnte er Seelen tragen, die noch nicht heimgegangen sind?

Das ist keine Theorie, die ich irgendwo gelesen habe. Das sind Dinge, die ich immer wieder beobachte.


Was ich tue, wenn ein Tier zu mir kommt

Ich passe regelmäßig Hunde auf – manchmal nur tagsüber, manchmal auch über Nacht. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Verhältnissen. Und weil ich weiß, was Tiere manchmal mit sich tragen, bete ich für jeden von ihnen.

Das Gebet ist einfach und kraftvoll:

„Ich segne dich, [Name des Tieres]. Und alle Tiere hier im Namen Jesu Christi, Vater unser im Himmel – bitte sende deine Engel aus und sammel hier alle verstorbenen Tiere ein, auch Ungeborene, und bringst sie in dein Reich. Im Namen Jesu Christi bitte ich das. Amen.“

Wenn ich den Namen des Tieres nicht kenne – zum Beispiel eine Kuh auf der Weide – bete ich einfach: „Ich segne dich“ und lasse den Namen weg. Das funktioniert genauso.


Kein Ersatz für den Tierarzt

Das möchte ich ausdrücklich sagen: Beten ersetzt keinen Tierarzt und keine gute Betreuung. Wenn ein Tier krank ist, gehört es zum Arzt. Wenn ein Angsthund Unterstützung braucht, kann professionelle Begleitung sehr sinnvoll sein.

Aber manchmal – wenn du das Gefühl hast, du hast schon alles versucht und nichts kommt wirklich an – dann könnte es sich lohnen, auch auf dieser Ebene hinzuschauen.


Für alle, die Tiere lieben

Ich glaube, wir Menschen, die Tiere wirklich lieben, spüren oft mehr als andere. Wir merken, wenn ein Tier nicht nur körperlich, sondern irgendwie tiefer belastet ist.

Wenn du ein solches Tier bei dir hast – probier es einfach. Das Gebet oben kannst du jederzeit sprechen. Für deinen Hund, deine Katze, dein Pferd, deine Kuh. Im Stall, auf der Weide, zu Hause auf der Couch.

Gott kümmert sich. Und seine Herrlichkeit hat Platz für alle.


Barbara Luzi – Betenschwester | geister-frei.de📞 Jeden Freitag erreichbar

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